Innovationsgespräche 2010

Avatare und ihre Emotionen 29.11.2010

Wir kommunizieren zunehmend mit oder über Computer oder andere Maschinen. Dieser Umstand weckt in den BenutzerInnen das Bedürfnis, diese Maschinen zu vermenschlichen und auch in der Kommunikation mit ihnen Strategien anzuwenden, die in der zwischenmenschlichen Kommunikation zur Anwendung kommen. Vor allem zumal der Informationstransfer mit Maschinen oft wenig zufriedenstellend hinsichtlich der Effizienz und Effektivität ist. Ein wichtiger Faktor, der bei Mensch-Maschine-Interaktionen fehlt, ist Feedback, dem bei der zwischenmenschlichen Kommunikation eine zentrale Rolle zukommt. Emotionale Ausdrücke - sowohl im Gesicht als auch im gesamten Körper, erleichtern uns die Interpretation von verbaler Information. Bisher ist die Umsetzung derartiger Systeme an zweierlei Problemen gescheitert: Einerseits waren die zugrundeliegenden Modelle sehr rechenintensiv und konnten deshalb nur begrenzt in Systeme eingebaut werden. Andererseits waren die expressiven Verhaltensweisen in ihrer Zahl sehr limitiert und wurden deshalb schnell langweilig für den Benutzer.

Im Laufe von jahrelanger Forschungsarbeit hat das Institut für Anthropologie ein System entwickelt, das beide Einschränkungen umgehen kann: Mit einer einfachen Architektur eines dreidimensionalen Emotionsraumes in Kombination mit "reverse engineering" können wir dynamische Ausdrücke generieren, die hoch variabel sind und gleichzeitig wenig Rechenleistung erfordern. Mithilfe dieses Systems können Mensch-Maschine-Interaktionen, aber auch Charaktere in Computerspielen optimiert werden.

Referenten:

  • Tit. A.o. Univ.-Prof. Dr. Karl Grammer (Senior Scientist am Institut für Anthropologie der Universität Wien)
  • Mag.a Dr.in Elisabeth Oberzaucher (Senior Scientist am Institut für Anthropologie der Universität Wien)
    Präsentation Teil 1
    Präsentation Teil 2
  • Mag. Michael Bechinie (Senior Consultant/Team Lead USECON – The Usability Consultants GmbH)
    Präsentation

Fotos von der Veranstaltung finden Sie auf unserem Fotoblog.


Visual Computing 21.09.2010

Visual Computing ist ein Oberbegriff für alle Informatikdisziplinen, die sich mit Bildinformationen beschäftigen, also Computergrafik, Bildverarbeitung, Visualisierung, Vision, Virtual Reality, Videobearbeitung usw. Dabei geht es um die Erfassung, Verarbeitung, Analyse und Darstellung visueller Informationen (hauptsächlich Bilder und Videos). Einerseits ist Visual Computing eine große eigene Disziplin innerhalb der Informatik, andererseits ist es aber auch ein Querschnittsthema, dessen Anwendung in fast allen industriellen und kommerziellen Bereichen zu unerwarteten und erstaunlichen Effizienzsteigerungen und/oder Qualitätsverbesserungen führen kann.

Referent:

  • Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Werner Purgathofer: Universitätsprofessor an der Technischen Universität Wien und Obmann sowie wissenschaftlicher Direktor des Kompetenzzentrums VRVis
  • DI Michael Greiner: Geoconsult Wien ZT GmbH
  • Univ. Doz. Dr. DI Martin Kampel: CogVis GmbH


Vortragsfolien:

Visual Computing - Univ. Doz. Dr. DI Martin Kampel
Visual Computing - Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Werner Purgathofer

Arbeitsrecht im Medienbereich 14.06.2010

Im Zuge des Innovationsgesprächs sollen folgenden Fragen beantwortet werden: Welche Typen von Arbeitsverträgen gibt es und welcher Vertragstyp passt für welchen Fall? Wie sind Arbeitszeit, Urlaub und Krankenstand geregelt? Wie sieht es mit der ArbeitnehmerInnenmitbestimmung aus? Zugriff auf Daten im Arbeitsverhältnis - was dürfen ArbeitgeberInnen am Rechner der MitarbeiterInnen? Inwieweit können ArbeitgeberInnen von ihren ArbeitnehmerInnen Urheberrechte erwerben? Welche Gestaltungsmöglichkeiten bestehen bei Lizenzen? Haftung und Verantwortlichkeit der ArbeitgeberInnen für Urheberrechtsverletzungen?

Referenten:

  • Dr. Albrecht Haller: Rechtsanwalt und Lehrbeauftragter an der Wirtschaftsuniversität Wien, Universität Wien, Webster University Vienna und Donau-Universität Krems.
  • ao. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Brodil: Lehrbeauftragter an der Universität Wien, TU Wien, Donau-Universität Wien sowie der Verwaltungsakademie des Bundes und Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Arbeitsrecht und Sozialrecht.
  • Dr. Ewald Pichler: Geschäftsführer von DMC 01 Consulting & Development GmbH

 

Vortragsfolien:

Arbeitsrecht im Medienbereich Teil 1 - ao. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Brodil
Arbeitsrecht im Medienbereich Teil 2 - Dr. Albrecht Haller
Arbeiten in einer Kommunikationsagentur - DMC GROUP

Kooperationsförderungen 01.06.2010

COMET, Bridge, ProTrans, CD-Labors und andere Förderprogramme setzen Kooperationen von Unternehmen und akademischen PartnerInnen voraus. Welches Programm für Sie in einer möglichen angedachten Kooperation mit wirtschaftlichen oder wissenschaftlichen PartnerInnen in Frage kommt und worauf dabei besonders geachtet werden sollte, können Sie im Zuge dieses Innovationsgesprächs herausfinden.

Informationsblatt über die Förderlandschaft der Kooperationsprogramme anhand des Produktlebenszyklus

Informationsblatt zur Übersicht der Kooperationsförderungen

Folgende Programme zur Kooperationsförderung wurden vorgestellt:
Als Video:
COMET (FFG) - DI Otto Starzer
BRIDGE (FFG) - Dr.in Brigitte Robien
ProTrans (AWS) - Wolfram Anderle
Christian Doppler Forschungsgesellschaft (CDG) - Dr.in Judith Brunner
COIN (FFG) - DI Martin Reishofer
Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) - Mag.a Claudia Lingner
ZIT Förderungen - Tanja Steinhauser
ZIT Technologieberatung - DI Peter Halwachs

Als Präsentation:
COMET (FFG) - DI Otto Starzer
BRIDGE (FFG) - Dr.in Brigitte Robien
ProTrans (AWS) - Wolfram Anderle
Christian Doppler Forschungsgesellschaft (CDG) - Dr.in Judith Brunner
COIN (FFG) - DI Martin Reishofer
Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) - Mag.a Claudia Lingner
ZIT Förderungen - Tanja Steinhauser
ZIT Technologieberatung - DI Peter Halwachs

Weiters berichteten zwei Testimonials, die bereits einen Antrag eines COMET-Kompetenzzentrums begleitet haben, von ihren Erfahrungen:

Als Video:
Testimonial - Willibald Gollner, project support
Testimonial - Andreas Reisenbauer, Syscomm

Als Präsentation:
Testimonial - Willibald Gollner, project support
Testimonial - Andreas Reisenbauer, Syscomm

07.04.2010 Softwareschutz

„Software als solche“ ist laut Patentgesetz von der Patentierung ausgenommen außer es handelt sich um technische Software bzw. Programmlogik. Um ihre Innovationen im Softwarebereich schützen zu können, stehen Schutzrechte wie z.B. Urheber-, Vertrags-, Patent, Marken- und/oder Designrecht zur Verfügung.
(Referent: DI Christian Kögl, Patentprüfer des österreichischen Patentamts für die Gebiete Elektrotechnik und Informatik sowie Projektleiter des Beratungsprojekts „discover.ip“, und Dr. Thomas Neubauer, Geschäftsführer von Symena Software und Consulting GmbH)

Die Vorträge sind nun als Downloads verfügbar:
DI Christian Kögl, Patentamt: "Softwareschutz - Rechtsschutz von computerimplementierten Erfindungen in Österreich"

Dr. Thomas Neubauer, Symena Software: "Softwareschutz - Aus der Sicht eines globalen Anbieters für high-End Software"

Innovationsgespräche 2010
Innovationsgespräche

    DIin Susanne Schinkinger +43 1 4000 86 596 schinkinger(at)zit.co.at

    ZIT – Die Technologieagentur der Stadt Wien GmbH.
    Ein Unternehmen der Wirtschaftsagentur Wien