Call IKT Wien 2010

Deadline:Volumen:
07.09.2010 1,5 Millionen Euro

Einreichfrist beendet!
Die Ergebnisse des Calls IKT Wien 2010 können dem Endbericht entnommen werden.


Die Informations- und Kommunikationstechnologien sind ein zentrales Stärkefeld der Wiener Wirtschaft. Schon jetzt gibt es in Wien 65.000 Beschäftigte im IKT Bereich in 5.300 Unternehmen, die 20 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften (was 70 Prozent des in ganz Österreich von IKT Unternehmen erwirtschafteten Umsatzes entspricht). Fast 40% der Wiener IKT-Unternehmen führen (auch) Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten durch, der Sektor zählt damit zu den innovativsten und wissensintensivsten.

Darüber hinaus stehen wir aktuell vor neuen Entwicklungen insbesondere bei Technologien, die den oder die Menschen und die sie umgebende physische Welt vernetzen. In der Freizeit, zu Hause, bei der Arbeit – überall werden ambiente Informations- und Kommunikationstechnologien unser Leben verändern und sollen unseren Alltag erleichtern. Mit dem aktuellen Call IKT Wien 2010 soll speziell auf die Vernetzung zwischen Mensch und Maschine eingegangen und Unternehmen Unterstützung bei der Durchführung ihrer diesbezüglichen Forschungsprojekte angeboten werden.

Projekte konnten von 07. Juni 2010 bis 07. September 2010 online eingereicht werden.

Zuständige Callmanagerin war Tanja Steinhauser (+43 1 4000 86 19)3.

 

Im Rahmen des Calls konnten Forschungs- und Entwicklungsprojekte aus folgenden IKT-Bereichen gefördert werden:

  • Elektronische Bibliothek
  • Semantic Web und Semantic Web Services
  • Pervasive and Ubiquitous Computing
  • Semantische Systeme (künstliche intelligente Systeme, Schnittstelle Mensch – Maschine)
  • Cognitive Systeme (lernende Systeme, Interaktion und gemischte Realitäten)
  • Virtuelle Realitäten
  • Sensorik und Robotik (IT in der Medizintechnik an der Schnittstelle Mensch – Maschine)
  • e-government
  • privacy, Sicherheit – Sicherheitsmängel, geistiges Eigentum, freie Meinungsäußerung, unbeherrschbare Komplexität (Unmastered Complexity), Datenschutz, Überwachung, Technologiefolgenabschätzung
  • Open Source Software gemäß den unter www.opensource.org/licenses/ gelisteten Lizenzen



Die F&E-Projekte mussten zu am Markt verwertbaren neuen oder deutlich verbesserten Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen führen und aus der Sicht der Problemlagen und Erfordernisse der Schnittstelle Mensch – Maschine und/oder darüber hinaus geschaffen werden.

Für den Call standen insgesamt 1.500.000 Euro zur Verfügung. Für die besten Projekte waren Barzuschüsse bis zu maximal 500.000 Euro möglich. Selbstverständlich waren auch kleinere Projekte förderbar.
Für die erstgereihten Projekte wurden zusätzlich zur Förderung Preisgelder vergeben: 15.000 Euro für den ersten, 10.000 Euro für den zweiten und 5.000 Euro für den dritten Platz.

Projekte, die nachweislich von einer Frau wissenschaftlich geleitet werden, konnten zusätzlich einen Bonus von 10.000 Euro erhalten.

Gefördert wurden F&E-bezogene Personalkosten sowie Kosten für F&E-bezogene Beratungsleistungen. Für KMU waren Kosten, die im Zusammenhang mit dem Schutz der eigenen F&E-Ergebnisse stehen, ebenfalls förderbar.

Die Förderquote betrug 25% für Großunternehmen, 35% für Mittlere und 45% für Kleine Unternehmen, wobei unter bestimmten Voraussetzungen einzelne Projektteile auch höher gefördert werden konnten.

Die Förderungen wurden im Wettbewerbsprinzip vergeben. Die Projekte wurden Ende November 2010 von einer internationalen ExpertInnenjury unter dem Vorsitz von Vizerektorin Univ.-Prof. Dr. Gabriele Kotsis, Johannes Kepler Universität Linz, Department of Telecooperation gemäß eines standardisierten Bewertungssystems beurteilt, das Sie hier downloaden können. Die besten Projekte wurden zur Förderung vorgeschlagen.

    Kontakt

    Tanja Steinhauser +43 1 4000 86 193 steinhauser(at)zit.co.at

    Call IKT Wien 2010

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    Vizerektorin Univ.-Prof. Dr. Gabriele Kotsis

    Vorsitzende
    Vizerektorin Univ.-Prof. Dr. Gabriele Kotsis, Johannes Kepler Universität Linz, Department of Telecooperation

    Dr. Oliver Grabherr

    Dr. Oliver Grabherr, Geschäftsführer, gamma capital Partners Beratungs- & Beteiligungs GmbH

    Univ.Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr.techn. Gerti Kappel

    Univ.Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr.techn. Gerti Kappel, TU Wien, Institute of Software Technology and Interactive Systems

    Univ.Prof. Mag. Dr. Rony G. Flatscher

    Univ.Prof. Mag. Dr. Rony G. Flatscher,  WU Wien, Department Informationsverarbeitung und Prozessmanagement, Institut für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik

    Univ.Prof. Mag. Dr. Alois Ferscha

    Univ.Prof. Mag. Dr. Alois Ferscha, Johannes Kepler Universität Linz, Institutsvorstand Pervasive Computing

    Univ.Prof. Dr. Ruth Breu

    Univ.Prof. Dr. Ruth Breu, Universität Innsbruck, Institut für Informatik

    Prof. Dipl.-Ing. Dr. Helmut Schauer

    Prof. Dipl.-Ing. Dr. Helmut Schauer, Department of Informatics
    Universität Zürich

    Ao. Univ.-Prof. Dr. Karl Anton Fröschl

    Ao. Univ.-Prof. Dr. Karl Anton Fröschl, Universität Wien, Institut für Scientific Computing

    Dipl.-Ing. Dr. Techn. Kurt P. Judmann

    Dipl.-Ing. Dr. Techn. Kurt P.  Judmann, Judmann Ziviltechniker GmbH

    Dipl.-Inf. Univ. Annamaria Wörndl-Aichriedler

    Dipl.-Inf. Univ. Annamaria Wörndl-Aichriedler, Forschungsförderungsgesellschaft

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    ZIT – Die Technologieagentur der Stadt Wien GmbH.
    Ein Unternehmen der Wirtschaftsagentur Wien