| Deadline: | Volumen: |
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| 12.04.2012 | 2 Millionen Euro |
Dieser Call ist ab 10. Jänner 2012 geöffnet und wird im Rahmen des Förderprogramms FORSCHUNG ausgeschrieben.
Zur Verbesserung der Chancen von Frauen, federführend und maßgeblich an der Umsetzung von Projekten in der unternehmerischen betrieblichen Forschung und Entwicklung beteiligt zu sein, führte die ZIT bereits in den Jahren 2004, 2007 und 2009 Förderwettbewerbe durch. Die rege Beteiligung bei den Ausschreibungen zeigt die Notwendigkeit solch spezifischer Maßnahmen in diesem Bereich. Im Rahmen der bisherigen Calls wurde die unmittelbare Zielsetzung, Frauen stärker an F&E-Projekten zu beteiligen bzw. die Leitung von F&E-Projekten durch Frauen zu forcieren, erreicht: Die Projektbeteiligung von Frauen liegt über allen von der ZIT geförderten F&E-Projekten bei 22% und jene der Männer bei 78%. In den FemPower-Projekten zeigt sich ein spiegelverkehrtes Bild. Hier beträgt die weibliche Beteiligung 69% und jene der Männer liegt bei 31%.
Es ist daher angebracht, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen. Im Sinn der Nachhaltigkeit soll diese erfolgreiche Fördermaßnahme fortgesetzt werden. Mit dem Call FemPower 2012 kann ein weiterer Beitrag zur Stärkung des Forschungsstandorts Wien geleistet werden.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Ausschreibung ist es, genderrelevante F&E-Vorhaben zu unterstützen. Produkte, Prozesse und Dienstleistungen, bei deren Konzeption bereits gendersensibel die Vielfalt an Bedürfnissen und Erwartungen von Kundinnen und Kunden berücksichtigt werden, weisen für Unternehmen viele Vorteile auf: So können Produkte und Dienstleistungen an neue Bedürfnisse angepasst, Fehlentwicklungen vermieden und neue Märkte erschlossen werden. Voraussetzung für eine höhere Marktakzeptanz von Innovationen ist das Wissen um tatsächliche – und nicht stereotype – Unterschiede (und auch Gemeinsamkeiten) zwischen männlichen und weiblichen KundInnenbedürfnissen.
Es können im Rahmen des Calls FemPower 2012 Vorhaben unterstützt werden:
- die von Frauen geleitet werden und/oder
- an deren Umsetzung Frauen substanziell mitarbeiten und/oder
- in denen Aspekte des Gender Mainstreaming einen zentralen Stellenwert einnehmen, indem bei der Entwicklung auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Kundinnen und Kunden explizit Bezug genommen wird.
Ausschreibungsbedingung ist, dass die Projekte
- von einem Wiener Unternehmen mittels
- eigener F&E-Tätigkeit
- zu Produkt-, Dienstleistungs- oder Verfahrensinnovationen
- mit klarer ökonomischer Verwertungsorientierung führen.
Gesucht werden Projekte, die im Vergleich zu den bereits am Markt befindlichen Produkten, Dienstleistungen und Verfahren einen Technologiesprung aufweisen. Dies bedeutet, dass das Projekt einen technologischen Innovationsgehalt aufweisen muss, der dazu führt, dass das Ergebnis über den gegenwärtigen Stand der Technik hinausweist.
Für den Call stehen insgesamt 2 Millionen Euro zur Verfügung. Für die besten Projekte sind Barzuschüsse bis zu maximal 500.000 Euro möglich. Selbstverständlich sind auch kleinere Projekte förderbar.
Für die erstgereihten Projekte werden zusätzlich zur Förderung Preisgelder vergeben: 15.000 Euro für den ersten, 10.000 Euro für den zweiten und 5.000 Euro für den dritten Platz.
Projekte, die nachweislich von einer Frau wissenschaftlich geleitet werden, können zusätzlich einen Bonus von 10.000 Euro erhalten.
Die Förderungen werden im Wettbewerbsprinzip vergeben. Die Projekte werden von einer internationalen ExpertInnen-Jury beurteilt. Die besten Projekte werden zur Förderung vorgeschlagen.

