| Deadline: | Volumen: |
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| 19.09.2012 | 2 Millionen Euro |
Dieser Call war vom 19. Juni bis zum 19. September 2012 geöffnet und wurde im Rahmen des Förderprogramms FORSCHUNG ausgeschrieben.
Das Thema „Smart City“ ist nicht nur im internationalen Diskurs und der Maßnahmenplanung enorm präsent, sondern steht selbstverständlich auch in Wien auf der politischen und wirtschaftlichen Agenda. Laut einer Studie des amerikanischen Klimastrategen Boyd Cohen nimmt Wien vor Weltstädten wie New York und Hongkong im weltweiten "Smart City Ranking" den ersten Platz ein. Anhand verschiedener Indikatoren wie Innovation und Nachhaltigkeit hat Cohen dieses Ranking erstellt. Darüber hinaus befindet sich Wien zum dritten Mal in Folge an der Spitze der weltweit lebenswertesten Metropolen (siehe Mercer’s Global Quality of Living Ranking 2009, 2010, 2011).
Die Vorreiterrolle, die Wien im Bereich „Smart City“ zukommt, ist zum einen auf entsprechende Maßnahmen der Stadtverwaltung zurückzuführen (beispielhaft können hier die Initiative „Smart City Wien“ im Rahmen des Strategic Energy Plans der Europäischen Union sowie „Open Government Data Wien“ genannt werden), zum anderen aber natürlich wesentlich der Innovationskraft der Wiener Unternehmen geschuldet, die in der Lage sind, entsprechende Produkte zu entwickeln und anzubieten.
Ziel dieses Calls war es, diese Innovationskraft weiter zu stärken, nicht nur um die Entwicklung in Wien weiter voranzutreiben, sondern insbesondere auch, um die Wiener Unternehmen auf internationalen Märkten zu stärken. Da eine Reihe von Städten die Zielsetzung „Smart City“ verfolgt, stehen die Chancen hierfür sehr gut. Der Call war daher an Wiener Unternehmen gerichtet, die multiplizierbare Lösungen entwickeln, welche internationale Metropolen im Allgemeinen smarter machen können.
Themenfelder im Rahmen der Ausschreibung „Smart Vienna 2012“:
- Energie (Netze, Erzeugung, Speicherung, Verteilung, erneuerbar, Autarkie)
- Mobilität (Verkehr, Modal Split , Logistik, Transport Stadt der kurzen Wege)
- Infrastruktur (Raumentwicklung, Bauwerke, Nutzung des öffentlichen Raums)
- Umwelt (Nachhaltigkeit, Vermeidung, Aufbereitung, Entsorgung, Klimaschutz)
- Digitalisierung (Kommunikation, Vernetzung, Automatisierung, Open Data)
- Stadtbevölkerung (Versorgung, Smart Living , Ambient Assisted Living , Technologie für Generationen, Schnittstelle Mensch - Technik, Barrierefreiheit)
- Interdisziplinär (Querschnitttechnologien, mehrdimensionale Lösungsansätze der hier genannten Themenfelder)
Diese Ausschreibung prämierte und förderte in Wien durchgeführte Projekte, die
- von einem Wiener Unternehmen oder einem in Gründung befindlichen Wiener Unternehmen mittels eigener F&E-Tätigkeit
- zu Produkt-, Dienstleistungs- oder Verfahrensinnovationen
- mit klarer ökonomischer Verwertungsorientierung führen.
Die eingereichten Vorhaben müssen einen klaren Bezug zum Mikrokosmos einer internationalen Stadt haben, weshalb in erster Linie Projekteinreichungen angesprochen sind, bei denen Wien nicht alleinig im Zentrum steht. Sämtliche Projekte sollen ressourceneffizient und generell zum Wohle der Stadtbevölkerung sein.
Für den Call standen insgesamt 2 Millionen Euro zur Verfügung. Für die besten Projekte waren Barzuschüsse bis zu maximal 500.000 Euro möglich. Selbstverständlich waren auch kleinere Projekte förderbar.
Für die erstgereihten Projekte wurden zusätzlich zur Förderung Preisgelder vergeben: 15.000 Euro für den ersten, 10.000 Euro für den zweiten und 5.000 Euro für den dritten Platz.
Projekte, die nachweislich von einer Frau wissenschaftlich geleitet wurden, konnten zusätzlich einen Bonus von 10.000 Euro erhalten.

