Das Wiener Forschungsfest 2010
Forschungsfest
Forschung hautnah erleben
Nach dem großen Erfolg des ersten Wiener Forschungsfestes 2008 mit über 20.000 BesucherInnen am Wiener Rathausplatz und dem Forschungsfest On Tour im Jahr 2009 in drei Wiener Einkaufszentren folgt nun im Herbst 2010 die Fortsetzung mit dem dritten „Wiener Forschungsfest“. Damit verfolgt die Stadt Wien den Weg des Erlebbarmachens von Forschung und Innovation für alle WienerInnen konsequent weiter. Das Forschungsfest findet heuer von 18. bis 20. September 2010 im Wiener Prater statt und wird wieder von Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Vizebürgemeisterin Mag. Renate Brauner eröffnet werden.
„Gesellschaftliche Akzeptanz, Interesse und Neugierde für Forschung und Innovation sind für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Wien unerlässlich“, begründet Bürgermeister Dr. Michael Häupl diese fortgesetzte Initiative. „Wien zeigt durch ein umfangreiches und spannendes Programm für die ganze Familie, was Forschung alles kann.“
„Das Forschungsfest soll Forschung und Innovation nicht nur unterhaltsam vermitteln, sondern bietet den vielen teilnehmenden Institutionen eine Bühne, um ihre Innovationen und Produkte einem breiten Publikum zu präsentieren“, ergänzt Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin Mag. Renate Brauner. „Außerdem wollen wir mit dieser Initiative auch dazu beitragen, langfristig mehr Jugendliche für Berufe in Technik und Forschung zu begeistern. Denn hochqualifiziertes Personal ist für Wiener Unternehmen im internationalen Wettbewerb ein Schlüsselfaktor“.
Spaß und Spannung beim Forschungsfest im Wiener Prater
Veranstaltungsort des „Wiener Forschungsfest 2010“ sind die Kaiserwiese und das Riesenrad im Wiener Prater. Hier wird nicht nur der traditionelle Ort des Wiener Freizeitlebens auf unterhaltsame Weise mit Wissenschaft verbunden, sondern auch der Ursprung des Praters in Erinnerung gerufen. Denn bereits im Jahr 1873 fand die fünfte Weltausstellung im Wiener Prater statt, technische Erfindungen und bahnbrechende Ideen wurden um die Jahrhundertwende traditionell im Prater präsentiert. So entstanden auch die ersten Kinos Wiens im Prater, 1895 wurde dort das Kinematographentheater eröffnet. Nicht zuletzt war das 1897 errichtete Wiener Riesenrad eine technische Meisterleistung seiner Zeit.
Bühne frei für 50 Unternehmen, Universitäten und private Forschungsinstitutionen
Im „Forschungszelt“ werden heuer 50 Unternehmen, öffentliche sowie private Forschungseinrichtungen unter dem diesjährigen Motto „Wien. Meine Stadt 2020“ ihre aktuellsten Forschungsergebnisse spannend und unterhaltsam erlebbar machen. Mit dabei sind neben Universitäten wie der Technischen Universität Wien, der Universität Wien, der Universität für Bodenkultur und der Veterinärmedizinische Universität auch die Wiener Fachhochschulen sowie private Forschungsinstitute und vor allem auch in Wien forschende Unternehmen. Neben bekannten Großunternehmen wie etwa der Mobilkom, Otto Bock, Philips und Siemens freut es die Initiatorin des „Wiener Forschungsfestes“ Vizebürgermeisterin Renate Brauner besonders, dass auch viele kleinere innovative Unternehmen, die von der Technologieagentur der Stadt Wien ZIT oder der Kreativagentur departure gefördert wurden, ihre Innovationen zeigen. Mit dabei sind zum Beispiel das Wiener Architekturbüro Liquifer, das seine Weltraummöbel an die NASA verkauft, oder die Wiener Firma hydrip mit Wasser sparenden Bewässerungsanlagen und zkoor mit beeindruckenden interaktiven 3D-Simulationen.
Live Vorlesungen von über 40 WissenschafterInnen in den Gondeln des Riesenrades
Beim Wiener Forschungsfest wird das bekannteste Wiener Wahrzeichen zum „Forschungsrad“: über 40 in Wien tätige WissenschafterInnen halten jeweils halbstündige Vorlesungen in den Gondeln des Wiener Riesenrades, die damit zu einzigartigen Hörsälen werden. Die thematische Bandbreite erstreckt sich von Univ.-Prof. Dr. Josef Penninger und Univ.-Prof.in Dr.in Renée Schroeder („Medizin der Zukunft“) über Univ.-Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann („Entwicklung der Werte“) bis hin zu Univ.-Prof. Dr. Anton Pelinka. Das Forschungsrad wird in Kooperation mit den „Wiener Vorlesungen“ durchgeführt, die seit Jahrzehnten für einen spannenden Dialog zwischen Wissenschaft und einem breiten, interessierten Publikum im Wiener Rathaus bürgen.
Zwtl.: Nachwuchs für Forschung und Innovation begeistern
Das Wiener Forschungsfest 2010 ist der informativ und unterhaltsam aufbereitete Kern der zahlreichen Initiativen zur Vermittlung von Forschung und Innovation für die interessierte Öffentlichkeit in Wien. Über die zentrale Veranstaltung hinaus wandern Teile der Ausstellung im Rahmen des "Forschungsfestes On Tour" durch Wiener Einkaufszentren, um weitere Zielgruppen für Forschung und innovative Entwicklung zu begeistern. Parallel dazu laufen im ZIT Zentrum für Innovation und Technologie kontinuierlich sogenannte "Ideenattacken". Das sind Innovationsworkshops für SchülerInnen der 3. und 4. Schulstufe, im Rahmen derer SchülerInnen Erfindungen basteln, die dann auch beim Wiener Forschungsfest 2010 neben den "großen" Innovationen ausgestellt werden. Denn besonders bei SchülerInnen soll das Interesse für naturwissenschaftliche Disziplinen und technische Entwicklungen geweckt werden, da es noch immer zu wenig Nachwuchs in diesen zukunftsträchtigen Bereichen gibt.
Service:
Das „Wiener Forschungsfest“ ist eine Initiative von Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner und wird vom ZIT Zentrum für Innovation und Technologie im Jahr 2010 bereits zum dritten Mal veranstaltet. Das ZIT ist die Technologieagentur der Stadt Wien und ein Tochterunternehmen der Wirtschaftsagentur Wien und kommuniziert als Fördereinrichtung für Wiener Unternehmen deren Innovationen an alle WienerInnen. Das ZIT Zentrum für Innovation und Technologie GmbH wurde im Jahr 2000 als Tochter der Wirtschaftsagentur Wien gegründet. Die Kernaufgaben der Technologieagentur der Stadt umfassen im Wesentlichen monetäre Förderungen, technologiespezifische Immobilien sowie ein vielfältiges Dienstleistungsangebot. Um das Innovationspotenzial am Wirtschaftsstandort Wien insgesamt zu erhöhen, setzt das ZIT verstärkt Maßnahmen, die das Bewusstsein der Bevölkerung für Forschung, Entwicklung und Innovation erhöhen.
